Satzung (Vereinsstatuten)

Satzung (Vereinsstatuten)

„Interessengemeinschaft Schönes Brunnkirchen“

Satzung des Vereins „Interessengemeinschaft Schönes Brunnkirchen“

Verein für Dorferneuerung und zur Förderung von Kultur, Geselligkeit, Ortsgestaltung und Fremdenverkehr.

A. Allgemeine Bestimmungen

Artikel 1

Der Verein führt den Namen „Interessengemeinschaft Schönes Brunnkirchen“ und hat seinen Sitz in 3506 (vormals 3511) Krems-Brunnkirchen.
Seine Tätigkeit erstreckt sich auf das Ortsgebiet von Brunnkirchen, der Stadt Krems sowie auf das Bundesland Niederösterreich. Sein Zweck ist ausschließlich gemeinnütziger.

Artikel 2

(1) Ziel des Vereins ist die Verwirklichung der gemeinsamen kulturellen, geselligen und sozialen Interessen jener Gemeinschaft, die die in Brunnkirchen ansässige oder mit ihr verbundene Bevölkerung verkörpert.

(2) Das Vereinsziel soll im Einzelnen erreicht werden durch
a) Pflege der Landschaft;
b) Gestaltung der Ortschaft;
c) Maßnahmen der Dorferneuerung;
d) Veranstaltungen kultureller Art;
e) Schaffung und Verbesserung der Einrichtungen, welche dem Fremdenverkehr dienen;
f) Verbesserung der Verkehrsbedürfnisse;
g) Maßnahmen zur Entwicklung und Festigung des Zusammengehörigkeitsbewußtseins der Bevölkerung von Brunnkirchen (Nachbarschaftshilfe)

Artikel 3

Als Mittel zur Erreichung des Vereinszieles dienen Mitgliedsbeiträge, freiwillige Zuwendungen und Erträgnisse aus Veranstaltungen und Einrichtungen. Diese Mittel dürfen für andere Zwecke als zur Erreichung des Vereinszieles nicht verwendet werden.

B. Mitgliedschaft

Artikel 4

(1) Der Verein hat ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind alle jene, die bereit sind, die gemeinnützigen Ziele des Vereins zu unterstützen; außerordentliche Mitglieder fördern die Tätigkeit des Vereins.
(3) Die Aufnahme der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder erfolgt durch den Vereinsvorstand.
(4) Durch die Hauptversammlung können Personen, die sich um Vereinsziele besondere Verdienste erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
(5) Vor der Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme durch die Proponenten; diese Mitgliedschaft wird erst durch die Konstituierung wirksam.

Artikel 5

(1) Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Tod oder Verlust der Rechtspersönlichkeit, Streichung, Ausschluss oder Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.
(2) Der freiwillige Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen und wird sofort wirksam.
(3) Der Ausschluss aus dem Verein kann durch den Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten ausgesprochen werden. Dagegen ist die Berufung an die Hauptversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedschaft ruht.
(4) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus dem in ABs. (3) genannten Gründen über Antrag des Vorstandes von der Hauptversammlung beschlossen werden.

Artikel 6

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen, die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen und Vorschläge zur Erreichung des Vereinszieles zu machen; sie besitzen das Teilnahme- und Stimmrecht in der Hauptversammlung und das aktive und passive Wahlrecht.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu unterstützen und alles zu unterlassen, was diesen Interessen und dem Ansehen des Vereines schaden könnte; die Satzung des Vereines und die Beschlüsse seiner Organe sind zu beachten; die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur zeitgerechten Zahlung der jährlichen Mitgliedsbeiträge verpflichtet.

C. Vereinsorgane

Artikel 7

Organe des Vereines sind
1. die Hauptversammlung,
2. der Vorstand,
3. die Rechnungsprüfer und
4. das Schiedsgericht.

Artikel 8

(1) Die ordentliche Hauptversammlung findet innerhalb von 6 Monaten ab Beginn eines jeden Jahres am Sitz des Vereines statt. Von ihrer Abhaltung sind sämtliche Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich in Kenntnis zu setzen.
(2) Die Hauptversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder beschlussfähig; sind weniger Mitglieder erschienen, wird die Hauptversammlung unter Beibehaltung der Tagesordnung nach Ablauf einer halben Stunde auf jeden Fall beschlussfähig.
(3) Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Obmann im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter, schließlich das an Jahren älteste Vorstandsmitglied. Über die Hauptversammlung ist vom Schriftführer eine Niederschrift abzufassen und von ihm und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.
(4) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Jedes Mitglied hat eine Stimme; juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Bei Wahlen erfolgt die Stimmabgabe geheim und schriftlich.
(5) Der ordentlichen Hauptversammlung sind vorbehalten:
a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses, des Berichtes der Rechnungsprüfer und die Entlastung des Vorstandes;
b) Bestellung und Enthebung der Vorstandsmitglieder und der Rechnungsprüfer;
c) Beratung und Beschlussfassung über den Voranschlag und über das Arbeitsprogramm;
d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
e) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; Entscheidung über die Berufung gegen den Ausschluss aus dem Verein;
f) Beratung und Beschlussfassung über sonstige Anträge aufgrund der Tagesordnung;
g) Beratung und Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung.

Artikel 9

Eine außerordentliche Hauptversammlung kann, sofern es die Vereinsziele erfordern, vom Obmann jederzeit einberufen werden; sie ist einzuberufen, wenn es der Vorstand oder mindestens ein Drittel aller Mitglieder verlangt. Die außerordentliche Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig; im übrigen gelten die Bestimmungen des Art. 8 sinngemäß.

Artikel 10

(1) Der Vorstand besteht aus dem Obmann, dem Schriftführer, dem Kassier und jeweils einem Stellvertreter sowie Beiräten. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines; es kommen ihm alle Aufgaben zu, die nicht satzungsgemäß einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
(2) Der Vorstand wird auf die Dauer von 3 Jahren gewählt; seine Funktionsdauer währt bis zu Wahl eines neuen Vorstandes. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes während einer Funktionsperiode wird vom Vorstand an dessen Stelle ein anderes wählbares Mitglied koopiert.
(3) Der Vorstand wird zu seinen Sitzungen vom Obmann, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, schließlich vom an Jahren ältesten Vorstandsmitglied einberufen. Gleiches gilt für die Führung des Vorsitzes.
(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Gleichheit der Stimmen gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

Artikel 11

(1) Der Obmann vertritt den Verein nach innen und außen. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, zur Wahrung der Vereinsinteressen auch Handlungen zu setzen, die in die Zuständigkeit der Hauptversammlung oder des Vorstandes fallen; diese bedürfen aber der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Organ.
(2) Dem Schriftführer obliegt die Protokollsführung der Hauptversammlung und des Vorstandes, die Führung der Mitgliederlisten und der Schriftverkehr des Vereines.
(3) Der Kassier ist für die Vermögensverwaltung des Vereines und die Buchhaltung aller Einnahmen und Ausgaben verantwortlich.
(4) Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vorstandes oder der Hauptversammlung sind vom Obmann und vom Schriftführer, in Angelegenheiten der Vermögensverwaltung vom Obmann und vom Kassier gemeinsam zu unterzeichnen.
(5) Im Falle der Verhinderung treten an Stelle des Obmannes, des Schriftführers und des Kassiers deren Stellvertreter.

Artikel 12

Die laufende Kontrolle der Vermögensverwaltung, die Überprüfung des Rechnungsabschlusses sowie der Bericht darüber an die Hauptversammlung obliegt zwei von der Hauptversammlung auf die Dauer von 3 Jahren zu Rechnungsprüfern bestellten Mitgliedern; die Bestimmungen des Art. 10 Abs. (2) gelten sinngemäß.

Artikel 13

(1) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht. Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Mitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 2 Wochen dem Vorstand zwei ordentliche Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Die so namhaft gemachten Schiedsrichter wählen mit Stimmenmehrheit ein fünftes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
(2) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag; es fällt seine Entscheidung endgültig und nach bestem Wissen und Gewissen.

D. Satzungsänderung; Vereinsauflösung

Artikel 14

Eine Änderung der Satzung des Vereines erfolgt durch den Beschluss der Hauptversammlung. Sie bedarf einer Mehrheit von 2 Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.

Artikel 15

Die freiwillige Auflösung des Vereines erfolgt durch den Beschluss der Hauptversammlung, wobei die Anwesenheit von mindestens drei Viertel der Mitglieder erforderlich ist; Art. 8 Abs. (2) gilt sinngemäß. Die Auflösung bedarf einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen. Über die Verwertung des Vereinsvermögens entscheidet die auflösende Hauptversammlung; das Vereinsvermögen soll nach Möglichkeit einer oder mehreren Organisationen mit gleichgerichteten Zielen zufallen.